Wer bei Bremen an Fisch denkt, hat Recht. Aber die Bremer Küche ist nicht nur für Meeresbewohner bekannt. Wir haben uns heute für ein Fleischgericht entschieden. Schon alleine deshalb, weil der Name interessant klingt.
Bremer Matrosenfleisch.
Passt ja namentlich schon mal sehr gut in den Norden. Falls dies jemandem aus Österreich bekannt sein sollte - das ist nicht verkehrt, allerdings unterscheidet es sich in der Zubereitung. Während bei der österreichischen Variante zum Schluss mit Sauerrahm gebunden wird und Nockerl dazu gegessen werden, bindet man das Bremer Matrosenfleisch nur bei Bedarf mit Stärke und reicht Kartoffeln oder Nudeln dazu.
Das Bremer Matrosenfleisch soll angeblich Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts zum Standardgericht auf den Schiffen der Norddeutschen Lloyd gezählt haben.
Die Zubereitung erinnert an Gulasch, auch vom Geschmack her war es diesem nicht unähnlich. Wir fanden es überraschend gut und das wird es sicherlich noch das eine oder andere Mal geben - mein Gulasch kann es allerdings nicht ersetzen ;)
Eine Übersetzung für "Guten Appetit" in Bremer Dialekt habe ich nicht gefunden. Und dass Plattdeutsch will ich mir gerne noch aufheben.
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