Sonntag, 14. November 2021

Kulinarische Reise durch Deutschland - Teil 10: Nordrhein-Westfalen

Das war einfach - wenn wir im Rheinland sind, gibt es natürlich Rheinischen Sauerbraten. Zwar nicht aus Pferdefleisch, soviel Original musste dann doch nicht sein, aber schön lange eingelegt. Na gut, diesmal nicht ganz so lange, da es sonst zeitlich nicht gepasst hätte mit der Reihenfolge. Aber 1 1/2 Wochen waren es immerhin - normalerweise liegt er drei Wochen in seinem Sud. 

Was ist denn überhaupt der Unterschied zwischen einem Rheinischen Sauerbraten und einem anderen? Also, beim Badischen Sauerbraten fehlen wohl komplett die Süßungsmittel, es kommen weder Rosinen noch Zuckerrübensirup in die Sauce. Dafür kommt Knoblauch und Lebkuchengewürz rein.

Beim Rheinischen Sauerbraten verwendet man Aachener Printen, seltener auch Lebkuchen zum würzen und binden der Sauce. Im Badischen ist es in erster Linie Mehl / Mehlschwitze neben Lebkuchen. 

In Baden sind die klassischen Beilagen Spätzle oder verschiedene Knödelsorten, im Rheinland Pommes (ja, tatsächlich) oder Knödel.

Der Fränkische Sauerbraten unterscheidet sich jetzt nicht so großartig vom Rheinischen. Seltsamerweise hat mir aber noch nie ein Fränkischer Sauerbraten geschmeckt. Die Sauce ist mir zu dünn, er ist mir nicht lange genug eingelegt und meistens einfach nur zu sauer. Ein Saurer Sauerbraten sozusagen. 

Den Rheinischen Sauerbraten aber machen wir schon seit vielen vielen Jahren mindestens 1-2x im Jahr. 

Jode Appetit!




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