Heute ging es wieder zurück in den Norden, genauer gesagt ins (deutsche) Land der tausend Seen - nach Mecklenburg-Vorpommern.
Mein erster Gedanke hierzu war: Fisch! Da hätten wir gebratenen Räucheraal und gebratene Maischolle. Während ich nichts dagegen hätte, waren meine Männer leider sehr abgeneigt vom Wassergetier. Einen Braten zum Freitag wollte ich auch nicht unbedingt haben. Weitere Recherchen brachten mich dann zu den Beilagen. Und da ich noch Schnitzel im Gefrierschrank hatte, war die Entscheidung gefallen: Es gibt Mecklenburger Käsekartoffeln.
Was ist das besondere an diesen Kartoffeln? Nun, offenbar liegt diesen ein altes pommersches Rezept zugrunde: Pommersche Buttermilchkartoffeln. Diese sind jedoch mit Knackern und als Hauptspeise zu sehen.
Die Mecklenburger Käsekartoffeln werden gewürfelt in Gemüsebrühe vorgekocht und dann zusammen mit einer Möhre und einer Stange Lauch kurz angebraten. Dann zusammen mit einem Sahne-Weißwein-Gemisch und 300 g (!) Gratinkäse gratiniert. Sehr schmackhaft, aber meiner Meinung nach ist das schon keine Beilage mehr, sondern durchaus eine eigenständige Hauptspeise. Wann wird mehr als nur gut satt.
Äußerst positiv empfinde ich die Käsemenge - genau richtig. Endlich mal keine homöopathischen Käsedosen.
Guten Appetit!
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