Ich hatte noch Äpfel zu verarbeiten und außerdem Lust auf was Schnelles & Fruchtiges. Bereits vor einiger Zeit habe ich auf Facebook die Seite Chefclub DE abonniert und schon einige sehr lecker aussehende Rezepte entdeckt, die ich irgendwann mal nachkochen bzw. nachbacken möchte. Ich erinnerte mich, dort mal ein Rezept für einen schnellen Kuchen gesehen zu haben und nach kurzer Suche stieß ich auf den Schnellen Apfelkuchen.
Hier findet ihr das Originalrezept:
Schneller Apfelkuchen von Chefclub DE
Zutaten laut Video:
1 Blätterteig
6 Äpfel
4 Eier
300 ml Milch
80 g Mehl
60 g Zucker
50 g Butter
braunen Zucker
Den Blätterteig in eine große Glasform legen, überstehenden Rand abschneiden. Die Äpfel schälen, entkernen und halbieren und in Spalten schneiden, aber aneinander lassen. Die Äpfel auf den Blätterteig geben. Eier, Milch, Mehl, Zucker und zerlassene Butter verrühren und die Masse über die Äpfel geben. Oben drüber brauenen Zucker streuen. Im Backofen bei 170°C Ober- / Unterhitze für 20 Minuten backen.
Da ich nur noch zwei große Äpfel hatte, habe ich eine mittelgroße Auflaufform genommen, für welche ich schlussendlich nur den halben Blätterteig benötigte, die Äpfel bekam ich dennoch gerade so unter. Die Teigmasse jedoch war viel zu wenig, so dass ich noch einmal ca. die Hälfte dazumachen musste. Unten auf den Blätterteig habe ich eine Zucker-Zimt-Mischung gegeben und oben auf die Äpfel dann nochmal. Außerdem habe ich die Äpfel vorher in Zitronensaft gebadet.
Nun, ich muss sagen, wir waren nicht wirklich überzeugt von dem Rezept. Die einzig fruchtige Note waren der Zitronensaft (der ja nicht vorgesehen war) und meine sehr säuerlichen Äpfel. Die Teigmasse war eine Einheitsgeschmack und blieb auch nach dem Backen (ich gab sogar nochmal 10 Minuten auf die Backzeit drauf) sehr flüssig. Die Grundidee des Rezeptes finde ich toll und beim nächsten Mal werde ich einen Pudding anrühren und diesen anstatt der Teigmasse über die Äpfel geben. Das war mein erster Gedanke, als ich den Kuchen aus dem Ofen holte und auch mein Mann würde gerne eine Puddingvariante davon probieren. Auch muss noch mehr Säure rein, um den Geschmack zu verstärken.
Vielleicht habt ihr noch eine andere Idee. Ich habe diese Fotos übrigens bewusst hochgeladen, obwohl zumindest das erste nicht wirklich schön aussieht. Aber, warum vorenthalten? SO kam es aus dem Backofen, man erkennt ganz gut, dass die Masse nicht fest wurde.
Freitag, 10. Mai 2019
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