Donnerstag, 6. April 2023

Bruchschokolade selbstgemacht

Bruchschokolade ist außer das, was man in Outlets manchmal in großen Tüten zu kaufen bekommt (Schokolade, die bei der Produktion beschädigt wurde, Überproduktion usw.), auch etwas, was seit einiger Zeit mit bunter Streudeko oder sonstigen Raffinessen verkauft wird. Kostet im Laden meistens mehr, als was es wert ist und was an Arbeit drinsteckt (klar, jeder will verdienen, keine Frage). Mit minimalem Aufwand und wenig Kosten kann man das aber auch selbst machen.

Benötigte Zutaten (die Menge variiert, ich habe es auf das hochgerechnet, was ich als Ostergeschenke brauchte):

➤ 9 Tafeln Schokolade â 100 g (Sorte nach Wahl, ich hatte je 3x Vollmilch, Weisse Schokolade und Zartbitter) - für welche Marke ihr euch entscheidet, bleibt ebenfalls euch überlassen, aber glaubt mir: Dadurch, dass sie verfeinert wird, muss es keine allzu teure Marke sein - ich habe mich für "Fin Carré" vom Discounter Lidl entschieden
➤ Streudeko nach Wahl - ich hatte: Minibutterkekse, Fruchtgummi, Zuckerstreudeko, Salzbretzeln, Schokolinsen
➤ Backpapier & Backblech
➤ Teigschaber mit Zacken oder Gabel oder Schaschlikspieße

Den Backofen auf 60 °C vorheizen (hier sollte es wirklich nicht zu heiß sein, sonst brutzelt die Schokolade, wenn vorhanden, mit einem Backofenthermometer nachmessen). 

Die Schokoladentafeln abwechselnd (ich habe Vollmilch-Weiss-Zartbitter geschichtet) schichten und dann 12 Minuten in den Backofen.

Nach dem Rausnehmen sofort mit einem Zackenschaber oder ähnlichem Muster ziehen. Danach die Deko nach Geschmack aufbringen. Nun die Schokolade vollständig erkalten lassen. Man kann sie hierzu auch in den Kühlschrank tun, er sollte allerdings nicht zu kalt eingestellt sein, sonst läuft die Schokolade bei zu hohem Temperaturunterschied gräulich an - das ist aber ein rein optischer Makel!!

Nach dem Erkalten in unterschiedlich große Stücke brechen - fertig.











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