Ich habe den Mann zum Metzger geschickt mit dem Auftrag, drei Schäufala zu holen. Bei unserem einen Metzger des Vertrauens (wir haben zwei davon) bin ich es gewohnt, dass die zwar groß sind, aber dennoch nur eine (reichliche) Portion pro Stück ergeben.
Mann kam also zurück mit einer riesigen Tüte...
Wir haben dann halt 1 1/4 Schäufala zu Dritt gegessen. Vom Rest haben wir die Hälfte mit Rotkohl und Kloß eingefroren und die andere Hälfte mit Beilagen hat mein Mann am nächsten Tag mit auf Arbeit genommen. Das Dritte ruht die nächsten Wochen im TK.
Ich hab noch nie so riesige Schäufala gesehen und hatte Mühe zwei davon in meinen nicht allzu kleinen Bräter zu bekommen (in den bekomme ich sonst ein ganzes Huhn!). Gefühlt waren das Schultern von drei Schweinen...
Der Rotkohl war fertig aus dem Glas, dem ich gleich mal mit Rotwein und Preiselbeeren zu Leibe gerückt bin. Danach war er eigentlich ganz lecker (freue mich, wenn mein Bofrost Rotkohl kommt).
Die Kruste hab ich mit etwas Honig eingepinselt, das macht sie noch röscher (wer versteht das Wort "rösch"?).
Sauce ist auf Gemüse-Rotwein-Basis mit Bratenfond.




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